Transparenz

Messgenauigkeit und wie sie zustande kommt

Buffet- und Tellerreste messen wir mit einer Kamera, die über dem Abfallbehälter montiert ist. Diese Seite erklärt offen, welche Genauigkeit Sie erwarten können – und welche nicht.

Aufbau und Messprinzip

Die Kamera wird über dem Abfallbehälter montiert; die Reste werden direkt hineingeworfen. Das System misst jeden Wurf einzeln (ereignisbasiert) – es sieht also nicht den vermischten Haufen, sondern den neu hinzugekommenen Anteil.

Das ist dieselbe Methode, die auch die Marktführer (Winnow, Orbisk, Kitro) einsetzen.
Δ-Messung vorher nachher Δ = +1,8 kg
Jeder Wurf wird als Volumenzuwachs (Δ) im Behälter gemessen – die Differenz zwischen der Oberfläche „vorher“ und „nachher“.

Zwei getrennte Genauigkeiten

Gemessen wirdGenauigkeit über dem Behälter
Wurferkennungca. 90–95 %
Menge / Volumen (pro Wurf)Einzelwurf ±10–20 % · Tages- und Wochensummen sehr zuverlässig
Welche Speise (Erkennung)Hängt von der Abfallart ab (siehe unten)

Speisenerkennung – je nach Abfallart

StationErkennungsrateWarum
Buffetrest (nach Serviceende)Hoch, ca. 80–90 %Meist sortenreine Würfe (ein Behälter Reis oder Salat)
VerarbeitungsabfallMittel bis hochÜberwiegend eine einzelne Zutat (Schalen, Putzreste)
Tellerrest (vom Gast)Einzelne Speise ca. 50–70 % · nach Kategorie deutlich höherVermischte Reste lassen sich nur schwer einzeln trennen

Warum das von Anfang an trägt

Der betriebliche Nutzen – Kosten und Mengen senken sowie Abfall dokumentieren – hängt an der Mengenmessung. Gesamtmenge, Kosten und Trends sind über dem Behälter ab dem ersten Tag verlässlich. Die speisengenaue Erkennung verbessert sich, je mehr Daten das System gesammelt hat.

Stufe 1 → Stufe 2

Stufe 1 – Behälter mit Kamera von oben (Start): Gesamtabfall, Kosten, Trends und die Aufschlüsselung der Buffetreste stehen sofort zur Verfügung.

Stufe 2 – Einzelteller unter der Kamera (nächster Schritt): Die Aufschlüsselung nach einzelnen Speisen wird deutlich genauer. Wird aktiviert, sobald der Betrieb eingespielt ist und genügend Daten vorliegen.

Offener Hinweis

Da keine Waage zum Einsatz kommt, ist die Menge eine Schätzung (Volumen × Dichte). Bei vermischten Tellerresten ist die Gesamtmenge verlässlich, die Verteilung in Kilogramm je Speise dagegen weniger genau. Auf Wunsch erhöht ein „Bestätigen/Korrigieren“-Schritt oder eine stichprobenartige Kontrolle mit Waage die Präzision zusätzlich.

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